NonstopNews - Der Nachrichtendienst fürs Fernsehen

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9.10.26 07:49
Surfer wird in erstem Herbststurm vor Borkum in Richtung Eemshaven abgetrieben - 69-Jähriger klammert sich an sein Surfbrett, wird wieder zurückgetrieben und kommt nach mehr als 20 Stunden wieder auf der Insel an

Großangelegte Suchaktion nach dem Vermissten mit Hubschrauber und Schiffen am Nachmittag und in der Nacht - Drehende Winde und starke Böen am Donnerstag - Mann war bereits am Vormittag surfen gegangen, Bekannte hatte sein Fahrrad am Strand entdeckt, ihn aber nicht auf dem Wasser gesehen und einen Notruf abgesetzt - DGzRS: "Er hat augenscheinlich einen sehr großer Durchaltewillen an den Tag gelegt, um die Situation zu überstehen" - "Sind sehr froh, dass dieser Einsatz ein so glückliches Ende genommen hat" - "Es sieht in der Regel nicht gut aus bei solchen Witterungsbedingungen"

09.10.26, 07:49 Uhr

Datum: Freitag, 09. Oktober 2026, 00:00 Uhr

Ort: Borkum, Niedersachsen

 

(ah) Unfassbares Glück und riesiges Durchhaltevermögen hatte am Donnerstag und Freitag offensichtlich ein Surfer, der im ersten Herbststurm an der Nordseeküste vor Borkum abgetrieben wurde: Nach mehr als 20 Stunden auf dem Wasser schaffte der 69-Jährige es zurück zur Insel.

Der Einheimische war bereits am Vormittag bei starken Böen und drehenden Winden surfen gegangen und dabei in Richtung Eeemshaven abgetrieben worden. Am Mittag entdeckte eine Bekannte das Fahrrad des Mannes im Bereich des Nordsee-Aquariums, sah ihn aber nicht auf dem Wasser, woraufhin sie eigenständig nach im suchte, aber keinen Erfolg hatte und schließlich am Nachmittag einen Notruf absetzte. DLRG, Feuerwehr und DGzRS starteten daraufhin eine großangelegte Suchaktion nach dem Vermissten, bei der auch Schiffe und ein Hubschrauber eingesetzt wurden. Die Suche wurde bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen, aber in der Nacht wieder aufgenommen, da das Segel des Surfers auf dem Meer gefunden worden war. Von dem dem Mann fehlte aber weiter jede Spur, sodass mit dem Schlimmsten gerechnet werden musste.

Am Freitagmorgen dann das Wunder: Der 69-Jährige traf völlig unerwartet zu Fuß bei seinem Bruder ein, der daraufhin sofort die Feuerwehr anrief und die frohe Nachricht an die Einsatzkräfte durchgab. Der Surfer hatte sich an sein Surfbrett klammern können, während der Wind ihn wieder nach Borkum trieb. Er ist wohlauf, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.